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Ihre Website ist für Käufer gebaut. Ihre Aufträge kommen von Eigentümern.
Objektliste, Suchmaske, Kontaktformular: Der übliche Aufbau bedient jemanden, der schon kaufen will. Der Eigentümer, der über einen Verkauf erst nachdenkt, findet keinen Einstieg.

Mit Kopf und KI-Generiert.
Wen der übliche Aufbau meint
Fast jede Maklerseite führt im Menü Objekte, Suche, Team, Kontakt. Jeder dieser Punkte setzt voraus, dass der Besucher ein Objekt sucht. Für den Eigentümer, der wissen will, was sein Haus wert ist und wie ein Verkauf abläuft, bleibt ein Formular hinter dem Menüpunkt „Immobilie verkaufen“, meist an vierter Stelle.
Der Engpass eines Maklerbüros sind aber keine Käufer. Auf ein ordentlich vermarktetes Objekt melden sich genug Interessenten. Knapp sind die Verkaufsaufträge, und die kommen von Menschen, die gerade nichts kaufen wollen.
Woran Sie es in Ihren eigenen Zahlen sehen
- Wie viele Aufträge der letzten zwei Jahre über die Website kamen. Bei den meisten Büros ist die Zahl einstellig.
- Auf welchen Seiten Besucher einsteigen. Überwiegend Objektseiten heißt: Sie bekommen Käuferverkehr.
- Wie viele Anfragen aus dem Kontaktformular überhaupt von Eigentümern stammen.
- An welchem Feld die Wertermittlung abgebrochen wird.
Was ein Eigentümer wissen will, bevor er anruft
Er verkauft ein- oder zweimal im Leben. Seine Fragen sind entsprechend einfach und stehen auf kaum einer Maklerseite: Was ist das Haus ungefähr wert. Was kostet mich ein Makler und wann wird das fällig. Wie lange dauert ein Verkauf. Was passiert mit dem Mieter im Erdgeschoss. Welche Unterlagen muss ich vorher besorgen.
Wer diese fünf Fragen beantwortet, bevor jemand ein Formular ausfüllt, führt den ersten Teil des Erstgesprächs auf der Website und wird zum Termin eingeladen.
Der Einstieg ist die Wertermittlung
Eine Wertermittlung ist kein Knopf im Footer, sondern eine eigene Seite mit eigener Adresse. Sie sagt, was der Eigentümer bekommt, nämlich eine Spanne und keine Zahl. Sie sagt, was das kostet, nämlich nichts. Und sie sagt, was danach passiert, nämlich ein Anruf und kein Vertrag.
Drei Angaben reichen für den Anfang: Adresse, Objektart, Wohnfläche. Alles Weitere entsteht im Gespräch. Ein Formular, das vorab Baujahr, Grundstücksfläche und Heizungsart verlangt, verliert genau die Eigentümer, die noch unsicher sind.
Sechs Seiten, die ein Verkäufer braucht
- Wertermittlung, mit kurzem Formular und klarer Folge
- Ablauf eines Verkaufs, von der Einschätzung bis zur Übergabe
- Was der Verkauf kostet, mit offen genannter Provision
- Unterlagen, die ein Eigentümer vorher besorgen sollte
- Verkaufte Objekte am Ort, mit Zeitraum statt Preis
- Die Menschen, die zum Termin kommen, mit Namen und Durchwahl
Was das nicht ist
Kein Blog, den niemand liest, und kein Chatfenster. Eigentümer entscheiden nicht nach Beitragsfrequenz, sondern danach, ob sie verstanden haben, was auf sie zukommt. Die Objektliste bleibt stehen. Sie hört nur auf, die Hauptsache zu sein.


